freietheaterhannover bietet ein vielfältiges Programm: klassisches Theater und multimediale Inszenierungen, szenisch-musikalische Experimente und modernes, zeitgenössisches Tanztheater, Entertainment, Kinder- und Jugendtheater und Produktionen, die alle anziehen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

An unserem Logo ft ist zu erkennen, welche Freien Theater zu freietheaterhannover gehören. Das Logo dient allerdings nicht nur zur Orientierung in der hannoverschen Theaterszene. Es stellt auch ein Gütesiegel dar, das in unseren Spielstätten künstlerisch anspruchsvolle Inszenierungen und professionelle Theaterarbeiten garantiert.

In einem gemeinsamen Spielplan, der in der ganzen Stadt ausliegt, sind Informationen über unser Programm zu finden.

Commedia Futura

Foto: Commedia Futura

Eisfabrik
Seilerstraße 15F · 30171 Hannover
Fon & Fax: +49 511 816353 · E-Mail
» www.commedia-futura.de

Theater kann wie Kino sein –
und vielleicht sogar ein bisschen mehr.

Für ausgeprägtes Bild- und Körpertheater ist Commedia Futura bekannt. Mit Stücken nach Filmthemen hat das Theater Modelle für die Verbindung von Videos und Live-
Szenen geschaffen, etwa in „Lost in Twin Peaks“ nach David Lynch oder „Lovers & Killers. Tarantino Samples“.
Diese Multimedia-Inszenierungen knüpfen an Experimente und Traditionen des Off-Theaters an, sie erzählen von der Auseinandersetzung zwischen Mensch und medienbeherrschter Welt. Herausragendes ist Wolfgang A. Pionteks Truppe mit Porträts von „Geistern des 20. Jahrhunderts“ gelungen: Der Bogen reicht von Muhammad Ali bis Andy Warhol. In jüngster Zeit steht die Verknüpfung von Tanz und Theater im Vordergrund, seit 2006 arbeitet Commedia Futura mit dem Tänzer und Choreografen Felix Landerer zusammen.

Wolfgang A. Piontek hat Commedia Futura 1982 mit einer Künstlergruppe gegründet. Programm und Stückauswahl verantwortet er als künstlerischer Leiter und Regisseur seit 1991 gemeinsam mit Dramaturg Peter Piontek. Neben zwei
Eigenproduktionen im Jahr arbeitet das Team verstärkt an Kooperationen, Koproduktionen und Gastspielbetrieb.

Auf vielen Festivals war Commedia Futura zu Gast: vom Waves-Festival in Vordingborg 1995 über das Tampere Sommerfestival in Finnland 1997 bis zum Festival Xtra frei in Bremen 2007. Mehrmals wurde die Gruppe zum Festival Tanztheater International eingeladen und für den „Theaterpreis Freier Theater“ der Niedersächsischen Lottostiftung nominiert.

Compagnie Fredeweß

Foto: Compagnie Fredewess

AhrbergViertel
Ilse-ter-Mer-Weg 7 · 30449 Hannover
Fon: +49 511 450010-82 · Fax: -83 · E-Mail
» www.compagnie-fredewess.de

Wir erfinden Bewegung

Die Compagnie Fredeweß steht für innovatives Tanztheater, das an den Wurzeln des Begreifbaren ansetzt – am eigenen Körper. Mit der Neugier von Forschungsreisenden ergründet sie das Zusammenspiel von Knochen, Muskeln und Gelenken. Oder die Gangarten von Tieren. Oder die Dynamik eines Rummelplatzes. Oder die Raumwirkung von Küssen… Ob starker Impuls oder sanfte Verführung: Größtmögliche Bewegungsfreiheit für die Bilder hinter der Stirn sind garantiert.

Hans Fredeweß hat die Compagnie 1998 gegründet. Der Preisträger des 9. Internationalen Choreografen-Wettbewerbs hat bei Manja Chmièl, Gerhard Bohner und an der Folkwang-Schule in Essen Tanz studiert, war choreografischer Assistent bei Susanne Linke in Bremen. Fest zum Ensemble gehört auch Natascha Hahn. Sie hat an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover studiert und war Mitglied des TanzTheaters Basel unter Joachim Schlömer. Weitere Tänzer werden jeweils engagiert.

In Tanzabenden für Erwachsene kombiniert die Compagnie ihre abstrakte Bewegungssprache mit alltäglichen Themen, mit Musik, Literatur und Video. In mobilen Projekten vermittelt sie Tanzkunst an Kinder und Jugendliche: Moderation und Workshops machen Choreografien nachvollziehbar. Und mit der Initiative MOTS – Moderner Tanz in Schulen bietet sie komplette Unterrichtseinheiten an, bis zur Aufführung vor Publikum.

fensterzurstadt

Foto: fensterzurstadt

Alte Tankstelle
Striehlstr. 14 · 30159 Hannover
Fon: +49 511 213313-5 · Fax: -4 · E-Mail
» www.fensterzurstadt.de

Magisch. Experimentell. Berührend.

Im Grenzbereich von Entertainment und Experiment, Schauspiel und Performance sind die Inszenierungen von fensterzurstadt angesiedelt. Sie folgen einer assoziativen Logik, verdichten minidramatische Ereignisse, reale Recherchen oder literarische Vorlagen zu eigenwilligen Stücken von fesselnder Handlungsdynamik. Die Bandbreite reicht von der Ingmar-Bergmann-Studie „Innenleben“ über das musikalische Kammerspektakel „Rokk the Busch“ frei nach Wilhelm Busch, „Schweig, Sturmwind, still“ nach Shakespeares „Der Sturm“ und „Helden wie wir“ nach dem Wiedervereinigungsroman von Thomas Brussig bis zur Gratwanderung zwischen Authentizität und kunstfertigem Spiel in „ICH ICH ICH – ein Kaleidoskop des alltäglichen Wahnsinns“ – immer mit Live-Musik.

fensterzurstadt ist eine Kooperative professioneller Theatermacher mit Berufserfahrung in Freien und staatlichen Theatern. Ein variables Produktionsteam gruppiert sich um die künstlerischen Leiter Ruth Rutkowski und Carsten Hentrich, der als Schauspieler bereits viele hochkarätige Preise gewonnen hat. Nach der Gründung im Jahr 2000 wurde das Theater fensterzurstadt schnell zum „Shooting Star“ der Szene, gewann den Kulturpreis „pro visio“ der Stiftung Kulturregion Hannover und den Theaterpreis der Niedersächsischen Lottostiftung.

Fräulein Wunder AG

Foto: Fräulein Wunder AG

Fräulein Wunder AG
Lessingstr. 10 · 30159 Hannover
E-Mail
» www.fraeuleinwunderag.net

„Der klassische Ausbrecher aus einem Universum, das Hoch- und Popkultur, Kulturvermittlung und Unterhaltung trennt...“ der Freitag

Fräulein Wunder AG ist seit 2006 Deckname einer sechsköpfigen künstlerischen Arbeitsgemeinschaft, die sich aus dem gemeinsamen Studium der Kulturwissenschaften und der Szenischen Künste an der Universität Hildesheim gründete. Affirmation und Provokation, maximaler (Körper-)Einsatz und Zeitinvestition, Hoch- und Pop-Kultur, Vermittlung und künstlerische Freiheit sind das Spannungsgefüge jeder künstlerischen Arbeit der Fräulein Wunder AG.

Unsere „Stoffe“ finden wir an der Schnittstelle von gesellschaftlichem Diskurs und persönlich relevanten Themen, dafür untersuchen wir die Strukturen, die den gesellschaftlichen Alltag prägen, provozieren visionäre und utopische Fragestellungen und suchen nach ästhetischen und diskursiven Positionierungen zu den Bewegungen der Jetzt-Zeit. Unsere Arbeiten, die zwischen Performance, Schauspiel, Installation und Aktion angesiedelt sind, entstehen in kollektiven Arbeitsstrukturen: alle Mitglieder sind zugleich KonzeptentwicklerInnen, DramaturgInnen, RegisseurInnen und PerformerInnen.

Als Gruppe ohne eigene Spielstätte, sind wir in unterschiedlichen Theatern zu sehen. Seit 2010 erhält die Gruppe vom Land Niedersachsen Konzeptionsförderung.

Klecks-Theater

Foto: Klecks-Theater

Klecks Theater Hannover e.V.
Kestnerstraße 18 · 30159 Hannover
Fon: +49 511 283 41 59 · E-Mail
» www.altes-magazin.de

Kreativer Sand im Getriebe

„Theater ist der letzte Urwald mit unerschöpflicher Ressource, unausbeutbar, Quell steter Hoffnung auf nachwachsende Menschlichkeit…“ In diesem Sinne verhandelt Theaterleiter Harald Schandry in seinen Produktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene das Leben mit all seinen Risiken, Chancen und brennenden Anliegen. Inklusive ungemütlicher Themen wie Sucht und Gewalt, aber auch mit funkelnder Unterhaltung. Das Klecks-Theater nimmt Kinder auf leichte Weise ernst und begegnet ihnen auf Augenhöhe. Die hannoverschen kammerspiele schaffen dem erwachsenen Publikum eindringliche Anlässe zum Betrachten und Erörtern dessen, was ist und was sein könnte.

Das Klecks-Theater, gegründet 1987, hat ein riesiges Repertoire und erhielt zahlreiche Auszeichnungen: vom Deutschen Kindertheaterpreis für „Jonna Ponna!“ bis zur Einladung zum Norddeutschen Theatertreffen mit „Der Kick“.
Die Erwachsenensparte hannoversche kammerspiele schickt seit 2002 Schauspieler auf Expeditionen in eine unmittelbare Darstellung. Zum Beispiel mit „Durst“ nach dem Roman von Michael Kumpfmüller über einen authentischen Fall von tödlicher Kindervernachlässigung, mit „Steht auf, wenn ihr Rote seid“ von Jörg Menke-Peitzmeyer über einen Fußballfan oder mit „Schuldig geboren“ von Peter Sichrovsky über Söhne und Töchter von Nationalsozialisten, die das Schweigen brechen.

Landerer&Company

Foto: Landerer&Company

Landerer&Company
E-Mail: info@felixlanderer.de
» www.felixlanderer.de

Während seiner Laufbahn als Tänzer choreografierte Felix Landerer für das Ensemble der Staatsoper Hannover und das Balé Teatro Guaira in Curitiba/Brasilien. 2006 machte er sich als Choreograf selbstständig und begann ab 2007 neben seinen eigenen Produktionen, für die Commedia Futura, Theater in der Eisfabrik Hannover zu choreografieren.

So entstanden in den letzten 4 jahren regelmässig abendfüllende Choreografien für und in der Commedia Futura. Durch diese kontinuierliche choreografische Tätigkeit mit zwei bis drei Tanztheater-Produktionen pro Jahr hat sich Felix Landerer als Künstler in Hannover etabliert und erhält seit 2010 Konzeptions-Förderung der Stadt Hannover für seine Arbeit.

Im April 2010 gewann Felix Landerer den 1. Preis des internationalen Wettbewerbs für Choreografen in Hannover sowie den Produktionspreis von Ed Wubbe für das Scapino-Ballett Rotterdam.

Theater an der Glocksee

Foto: Theater an der Glocksee

Glockseestr. 35 · 30169 Hannover
Fon: +49 511 1613936 · E-Mail
» www.theater-an-der-glocksee.de

Im Mittelpunkt steht immer der Mensch

Das Theater an der Glocksee zeigt bildkräftiges und intelligentes Schauspiel. Klassiker werden ebenso aktuell erfahrbar wie Märchen, Prosabearbeitungen, dokumentarisches Material oder zeitgenössische Theatertexte. Im Mittelpunkt steht immer der Mensch: im Zusammenspiel mit anderen Menschen – in spannungsreichen Räumen und in Kostümen, die die Körper sprechen lassen – in einem Licht, das das Offensichtliche geheimnisvoll und das Heimliche offenbar werden lässt... Das Theater an der Glocksee setzt auf Rhythmus und Genauigkeit der Sprache und auf das Chaos der leidenschaftlichen Verausgabung. Es schafft Nähe zum Publikum, nicht nur räumlich.

1989 haben Schauspiel-Studenten, -Absolventen und -Dozenten der Hochschule für Musik und Theater Hannover das Theater an der Glocksee gegründet. Regisseurin Claire Lütcke und Schauspielerin Helga Lauenstein waren von Beginn an dabei und sind heute Kern eines sich immer wieder erneuernden Ensembles von professionell ausgebildeten Schauspielern, Musikern und Ausstattern jeden Alters, die auch in anderen Freien sowie an Staats- und Stadt-Theatern arbeiten. Spätestens seit „Mutters Courage“ (1. Hannoverscher Förderpreis für Freies Theater) und „Babettes Fest“ (Publikumspreis beim Festival „Arena“ der Freien Theater Niedersachsens) ist das Theater an der Glocksee ein bekannter „Geheimtipp“.

Theater in der List

Foto: TheaterErlebnis

Spichernstraße 13 · 30161 Hannover
Fon: +49 511 397079-4 · Fax: -5 · E-Mail
» www.theater-in-der-list.de

Wir bringen Theater – für alle Sinne und jedes Alter

Mit allen Mitteln des Theaters – Sprache, Musik, Rhythmus, Bewegung, Farbe, Licht und vielem mehr – erzeugt das Theater in der List Bilder und Geschichten, die in den Köpfen und Herzen der Zuschauer lebendig werden: Der Theaterbesuch als ein unvergessliches Erlebnis, das ist sein Ziel. Das Theater in der List spielt klassische, moderne und auch selbst geschriebene Stücke. Das Motto seiner Theaterarbeit in allen Inszenierungen bleibt immer: „Etwas bewegen – mit allen Sinnen.“

Das mobile TheaterErlebnis hat in der Vergangenheit in Hannover viele besondere Räume erschlossen: Ein leer stehender Supermarkt, der Güterbahnhof, das Rathaus, der Stadtpark, das Expo Café, ein Keller, Büchereien und eine Kneipe wurden zeitweise zur Bühne. In ganz Niedersachsen spielt das Theater rund 140 Vorstellungen pro Jahr. Darunter sind Inszenierungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den Bereichen Schauspiel, Literatur & Musik und Unterhaltung.

Ein flexibles Ensemble
Das TheaterErlebnis wurde 1999 von Tim von Kietzell gegründet, seit 2007 führt er es gemeinsam mit Willi Schlüter (ehemals Theater der Jugend in der Helmkestraße). Um die beiden Theaterleiter gruppiert sich ein kreativer Pool aus ungefähr 15 Schauspielern, Musikern und Bühnenkünstlern.

Theaterwerkstatt Hannover

Foto: Theaterwerkstatt Hannover

Lister Meile 4 · 30161 Hannover
Fon: +49 511 344104 · Fax: +49 511 314658 · E-Mail
» www.theaterwerkstatt-hannover.de

Utopien sinnlich erfahrbar gemacht –
in Hannover und für die Welt

Das Theater ist ein Ort, an dem Utopien entstehen – und hier werden sie sinnlich erfahrbar gemacht. Stückvorlagen, theaterfremde oder eigene Texte bilden die Grundlage der Inszenierungen, bei denen immer die Synthese aus Sprache, Bewegung, Raum, Licht und Musik im Vordergrund steht. Darunter sind viele Ur- und deutschsprachige Erstaufführungen, etwa „Ein Wort ist ein Wort“ von Michael Ramløse, „Die Twin Towers von Babel“ von Suzanne van Lohuizen oder „Bohm und Böhmer“ von Lars Vik.

Anspruchsvolle Inszenierungen für Kinder schon ab drei Jahren, für Jugendliche und Erwachsene stehen gleichberechtigt nebeneinander, die meisten Vorstellungen kann man mit der ganzen Familie besuchen. Im Weltkindertheaterverband beteiligt sich die Theaterwerkstatt Hannover an fortgesetzten Qualitätsdebatten – so wird das Kindertheater zur Inspirationsquelle für ihre gesamte Arbeit und trägt zur ständigen ästhetischen Weiterentwicklung bei.

1976 von Absolventen der Hochschule für Musik und Theater Hannover gegründet, ist die Theaterwerkstatt das älteste Freie Theater in der Stadt, unzählige Gastspiele und Festivaleinladungen haben sie bundesweit zu einem der bekanntesten gemacht. Auf Einladung des Goethe-Instituts reiste sie bereits nach Litauen, Japan und Korea.

theater sýstema

Eine neue Gruppe stellt sich vor

Der Name sýstema steht für „eine Ganzheit oder Einheit, in der alle Elemente miteinander verbunden sind“ und bildet zugleich die Grundlage für die Arbeit der neu gegründeten hannoverschen Theatergruppe. theater sýstema ist aus gemeinsamen Theaterprojekten der beiden Schauspieler Laetitia Mazzotti und Christoph Linder und dem Bühnenbildner Frank Olle hervorgegangen. AUF DEM LAND von Martin Crimp ist ihre erste Arbeit in dieser neuen Konstellation. Premiere und weitere neun Vorstellungen werden im November in der Kunsthalle Faust gezeigt.

Mehr Infos im Netz unter www.theater-systema.de oder auch unter www.kulturzentrum-faust.de

Theatrio FigurentheaterHaus

Foto: Theatrio

Figurentheaterhaus Hannover
Großer Kolonnenweg 5 · 30163 Hannover
Fon: +49 511 89959-40 · Fax: -42
» www.theatrio.de

Theatrio ist der Zusammenschluss der drei hannöverschen Figurentheater Marmelock, Seiler und Filou Fox.

Filou Fox

Actionreiche Abenteuer mit Musik, Mensch und Material

Achim Fuchs und Christian Kruse haben halboffene und offene Spielformen perfektioniert: Als Figurenführer und Schauspieler zugleich agieren sie mit Hand-, Tisch-, Stab- oder Papierfiguren, mit Marionetten und allerhand Dingen und Gerätschaften, die sie fantasievoll zum Leben erwecken. Das können die Anglerrequisiten in „Der Fischer und seine Frau“ sein oder Whiskyflaschen in „Tom Sawyer und Huckleberry Finn“ oder der Musterkoffer eines Vertreters für Katzenzubehör in „Der gestiefelte Kater oder Alles für die Katz GmbH & Co. KG“. Aus ungewohnter Perspektive erzählt zeigen Märchen und Kindergeschichten bei Filou Fox plötzlich ganz neue, spannende Facetten.

Filou Fox schreibt die Musik zu allen Produktionen selbst, spielt und singt live und vertreibt eigene CDs – damit das Publikum die poppigen Mitsing-Stücke nach der Aufführung gleich weiter üben kann. Statt pädagogischem Ballast gibt es actionreichen Spaß, staunenswerte Tricks, poetische Bilder und für die erwachsenen Begleiter des Zielpublikums ab vier Jahren nicht selten einen ironischen doppelten Boden.

Bundesweit spielt Filou Fox sowohl im Duo als auch mit Solo-Stücken auf Festivals, Kinderkulturtagen und Theaterevents. Das 1989 gegründete Figurentheater wurde bereits viermal für den Förderpreis Freie Theater Niedersachsen nominiert und hat ihn sich zweimal erspielt.

Figurentheater Marmelock

Originelle Bühnenwelten für außergewöhnlich erzählte Geschichten

Das Figurentheater Marmelock hat sich mit origineller und außergewöhnlicher Umsetzung seiner Geschichten bei Kindern und Erwachsenen beliebt gemacht. So spielt die swingende Kriminalkomödie „Wer hat den Atlantik geklaut?“ in einer Badekabine mit vier überraschenden Seiten: einem Strandkiosk, einer Plakatwand, einem Bahnhof und einem Clubhaus. Das kulinarische Märchen in fünf Gängen „Cinderella à la Carte“ wird in einer alten Schlossküche frisch zubereitet, mit Stockfiguren, Tischmarionetten und Figuren aus Küchengerät. Und das Marionetten-Stück „Die Schöne und das Tier“ hat seine Rokoko-Kulisse im Reifrock der Puppenspielerin!

Die Theaterleiterin, Figurenspielerin und Regisseurin Britt Wolfgramm ist gelernte Grafik-Designerin. Mathias Müller-Wolfgramm, der die Bühnenbilder entwirft und die Technik meistert, ist von Haus aus Innenarchitekt. Sie haben das Theater Marmelock 1986 gegründet, arbeiten von Fall zu Fall mit einem Stab weiterer Künstler, geben ihr Wissen in Workshops weiter und sind mit ihren Stücken bei namhaften Festivals im In- und Ausland eingeladen. Die Tourneen führten sie bereits nach Norwegen, Italien, Polen, Österreich, in die Schweiz und die Niederlande.

Seit gut zehn Jahren veranstaltet Marmelock in Hannover das internationale Festival „Märchen & Moliere”: eine Woche mit Gastspielen renommierter Figurentheater für Kinder und Erwachsene mitsamt breitem Rahmenprogramm, auch zum Mitmachen.

Figurentheater Seiler

Mobiler Solist mit vielgestaltiger Familientradition

1973 übernimmt Gerhard Seiler das Puppentheater seiner Eltern, gegründet 1945 als „De Poppenspeeler“. Und wo bis dato handfestes Kaspertheater gespielt wurde mit Blitz und Donner, Hexe und Krokodil, da beginnt Gerhard Seiler, den Spielplan zu entstauben: Er schreibt eigene Stück, baut neue Figuren und spielt solo. Mit namhaften Regisseuren, Figurenbildnern und Autoren entwickelt er ein modernes, mobiles Figurentheater. Mitte der 80er Jahre feiern die Tischtheaterinszenierung „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ und die Abendinszenierung „Der Löwe“ (Theater des Absurden von Amos Kenan) große Erfolge auf internationalen Festivals. Es folgen Einladungen nach Holland, Belgien, Österreich, Schweden und viele weitere Stücke mit Tischtheaterfiguren, Stabfiguren und Handpuppen.
Es sind Geschichten, die Mut machen – wie „Peter und der Wolf“, Abenteuer – wie „Robinson Crusoe“, Stücke über Anderssein, Toleranz und Freundschaft – wie „Gregors Verwandlung“ sehr frei nach Kafka.

Aus dem Erbe seiner Eltern und aus eigener Anfertigung hütet Gerhard Seiler einen reichen Schatz: mehr als 400 Figuren, Bühnenbilder, Requisiten, Fotos und Dokumente aus über 60 Jahren Theatergeschichte. Die erste Ausstellung zeigte er 1992 im Historischen Museum Hannover, seither waren Ausschnitte aus seinem Fundus an vielen Orten in ganz Deutschland zu sehen.

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Friedrichswall 15
30159 Hannover
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Susanne Schmidt-Barbo (Anschrift wie oben)

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